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Internationaler Tag der Pressefreiheit: im Schnitt alle fünf Tage ein Journalist getötet/41 Feinde der Pressefreiheit
May 3rd, 2012

Reporter ohne Grenzen (ROG) zieht am Tag der Pressefreiheit eine traurige Bilanz: 21 Journalisten wurden seit Jahresbeginn getötet, ebenso wie 6 Blogger. Die meisten von ihnen starben in Kriegszonen wie Somalia und Syrien.

Auch die Liste der Feinde der Pressefreiheit ist um sechs Namen erweitert worden, insgesamt umfasst sie nun 41 Personen. Ganz oben stehen der syrische Präsident Baschar al-Assad und die somalische islamistische Militia.


„'Keine Stimme neben der unseren' – und 'keine Zeugen für unsere Verbrechen' – das ist das Credo autoritärer Regimes, welche Presse- und Informationsfreiheit als ihre Feinde auserkoren haben“, so Reporter ohne Grenzen.


Sechs neue Feinde der Pressefreiheit finden sich auf der Liste von Reporter ohne Grenzen: die nigerianisch-islamistischeTerrorgruppe Boko Haram, der Oberste Militärrat in Ägypten, welcher dem gestürzten ägyptischen Diktator Hosni Mubarak in Repressionen um nichts nachsteht, weiters der somalische Informationsminister Abdulkadir Hussein Mohamed sowie Vasif Talibov, Oberhaupt der aserbaidschanischen Region Nachitschewan. Auch der pakistanische Geheimdienst und der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un stehen nun auf der Liste.
Die vollständige Liste der Feinde der Pressefreiheit finden Sie hier

http://en.rsf.org/a-journalist-killed-every-five-02-05-2012,42535.html


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